Mittwoch Dezember 10, 2025

Systemische Mängel im Inland Baumproduktion Die Industrie untergräbt derzeit die ambitionierten Umweltziele Großbritanniens, insbesondere das rechtsverbindliche Ziel der Klimaneutralität und die wichtigen Biodiversitätsziele. Vier der führenden Umwelt- und Gartenbauorganisationen des Landes – der Woodland Trust, die Horticultural Trades Association (HTA), der National Trust und die Royal Horticultural Society (RHS) – haben gemeinsam den neuen Bericht „Strong Roots“ erstellt, der am 14. Oktober 2025 veröffentlicht wurde.
Der Bericht dient als definitive Stellungnahme und bekräftigt, dass eine stärkere und koordinierte staatliche Unterstützung für britische Baumschulen und Baumzüchter „das Rückgrat für das Erreichen der Ziele zur Erhöhung der Baumdichte“ bildet.
Die Netto-Null-Strategie der britischen Regierung erfordert eine beispiellose Ausweitung der Baumbedeckung und damit die Anpflanzung von 40,000 Hektar neues Wald jährlich bis 2030Während Großbritannien im Finanzjahr 2023/24 mit über 20,000 Hektar die höchste Pflanzrate seit 35 Jahren verzeichnen konnte, reicht das derzeitige Tempo einfach nicht aus, um das Ziel für das Ende des Jahrzehnts zu erreichen.
Die Starke Wurzeln Die Analyse identifiziert wesentliche strukturelle Hindernisse, die den notwendigen Ausbau der heimischen Baumproduktion verhindern:
Rebecca Gosling, leitende politische Fürsprecherin beim Woodland Trust, betonte die Dringlichkeit: „Alle drei britischen Regierungen haben ehrgeizige Jahresziele zur Erhöhung des Baumbestands. Der Umweltverbesserungsplan Englands setzt ein rechtsverbindliches Ziel, den Baumbestand bis 2050 von 14.5 % auf 16.5 % zu erweitern. Dieses Ausmaß an Baumpflanzungen, das im Kampf gegen den Klimawandel unerlässlich ist, wird ohne koordinierte Unterstützung für die britische Forstwirtschaft schlichtweg nicht möglich sein.“
Über die Klimaziele hinaus bietet die Steigerung der heimischen Baumproduktion unmittelbare und greifbare Vorteile für die nationale Widerstandsfähigkeit und die Wirtschaft:
1. Stärkung der Biosicherheit
Die Abhängigkeit von importierten Bäumen – eine Notwendigkeit aufgrund des unzureichenden heimischen Angebots – erhöht das Risiko der Einschleppung invasiver Arten erheblich. Baumschädlinge und -krankheitenSchädlinge und Krankheitserreger können sich über importierte Pflanzen und Böden ausbreiten und stellen eine existenzielle Bedrohung für einheimische Arten dar.
2. Unerschlossenes Wirtschaftswachstum
Die anhaltende Abhängigkeit Großbritanniens von ausländischen Kapitalquellen stellt einen erheblichen Kapitalabfluss dar. Allein im Jahr 2023 importierte Großbritannien … Bäume und Sträucher im Wert von 280 Millionen PfundDiese Ausgaben stellen eine ungenutzte Chance für Wirtschaftswachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen in ländlichen Gemeinden dar.
Professor Alistair Griffiths, Direktor für Wissenschaft und Sammlungen der RHS, hob die langfristige Perspektive hervor: „Die Vorteile von Investitionen in die heimische Baumproduktion in Großbritannien liegen auf der Hand, sowohl wirtschaftlich als auch im Hinblick auf die Stärkung der Klimaresilienz. Indem wir mehr Bäume lokal anbauen, können wir die nationalen Bemühungen besser unterstützen… und gleichzeitig qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und Innovationen im Gartenbau und in der Forstwirtschaft fördern.“
Die Starke Wurzeln Der Bericht schließt mit klaren, evidenzbasierten Empfehlungen, die darauf abzielen, den Sektor aus der gegenwärtigen Sackgasse zu führen – in der die Erzeuger zögern, ohne bestätigte Nachfrage zu investieren, und die Nachfrage ohne ein verlässliches Angebot nicht befriedigt werden kann.
Wichtigste Empfehlungen für die Regierungen in England, Schottland und Wales:
Durch die Anwendung dieser strategischen Maßnahmen kann die Regierung die Forstwirtschaft als starken Motor nicht nur für die ökologische Erholung, sondern auch für die regionale wirtschaftliche Stabilität nutzen und so sicherstellen, dass die ehrgeizigen Klima- und Biodiversitätsziele Großbritanniens auf einem Fundament aus wirklich starken, einheimischen Wurzeln aufgebaut werden.
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Stichworte: Agroforstwirtschaft, Inländische Baumproduktion, Netto-Null-Strategie, Fachkräfte für die Forstwirtschaft, Ziele für das Pflanzen von Bäumen, Forstwirtschaft Großbritanniens, Woodland Trust
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