Montag, März 30, 2026

Stora Enso hat in seinen Werken in Imatra einen Rekordtiefstand bei den Emissionen verzeichnet – ein bedeutender Erfolg für die globale Forst- und Papierindustrie. Dieser Meilenstein unterstreicht die stetigen Fortschritte im Bereich der industriellen Nachhaltigkeit und bekräftigt die langfristige Umweltstrategie des Unternehmens.
Der Standort Imatra hat seine kombinierten Scope-1- und Scope-2-Emissionen erfolgreich auf 104 kg CO₂e pro Tonne Produktion reduziert. Dies bedeutet einen deutlichen Rückgang gegenüber den 191 kg CO₂e im Jahr 2019. Die Verbesserung wurde innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums erzielt. Auch die Gesamtemissionen sind deutlich gesunken. Im Vergleich zu 2019 wurden mehr als 100,000 Tonnen CO₂e eingespart.
Laut Umweltmanager Teemu Klemetti ist dieser Erfolg das Ergebnis kontinuierlicher Anstrengungen im gesamten Betrieb. Er merkte an, dass die Werke nun mit den niedrigsten Emissionswerten ihrer Geschichte arbeiten. Die Ergebnisse wurden durch systematische Optimierung und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz erzielt.
Auch im Wassermanagement wurden messbare Fortschritte erzielt. Erstmals sank das Abwasservolumen am Standort unter 50 Kubikmeter pro produzierter Tonne. Der gemessene Wert liegt bei 49.4 m³. Dieser Meilenstein gilt als bedeutender operativer Durchbruch und deutet auf eine verbesserte Ressourcennutzung hin.
Auch die Luftschadstoffemissionen wurden reduziert. Die Schwefelemissionen, einschließlich geruchsintensiver Verbindungen, befinden sich nun auf einem historischen Tiefstand. Die Stickoxidemissionen haben ebenfalls historische Tiefstände erreicht. Diese Verbesserungen wurden durch eine optimierte Prozesssteuerung und eine sauberere Energienutzung erzielt.
Dieser Fortschritt ist nicht über Nacht entstanden. Er ist das Ergebnis kontinuierlicher Verbesserungen in verschiedenen Produktionsbereichen. Prozesse wurden optimiert, Energiesysteme modernisiert und Effizienz in jeder Phase priorisiert.
Eine starke Unternehmenskultur hat diese Veränderungen unterstützt. Die Teams in den verschiedenen Werken haben eng zusammengearbeitet. Ihre Anstrengungen haben zu kontinuierlichen Umweltverbesserungen beigetragen. Die Bedeutung des Mitarbeiterengagements wird im gesamten Unternehmen allgemein anerkannt.
Der Werksverbund Imatra umfasst zwei große Produktionsstätten: Kaukopää und Tainionkoski. Zusammen produzieren sie jährlich über eine Million Tonnen Zellstoff und Karton. Ein Großteil der Produktion wird exportiert, mehr als 90 Prozent davon nach Europa und Südostasien.
Die Produktion am Standort spielt eine Schlüsselrolle in den Lieferketten für Verpackungen. Die Werke produzieren wöchentlich genügend Flüssigverpackungskarton, um den finnischen Inlandsbedarf zu decken. Dies unterstreicht ihre industrielle Bedeutung. Gleichzeitig steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit.
Die zukünftigen Ziele sind bereits definiert. Das Unternehmen strebt eine weitere Optimierung der Wassernutzung und -aufbereitung an. Auch die Energieerzeugung wird angepasst. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen soll stetig sinken. Das Ziel eines fossilfreien Betriebs bis 2030 wird aktiv verfolgt.
Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit den umfassenderen Unternehmensverpflichtungen von Stora Enso. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die CO₂-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2019 um 50 Prozent zu senken. Dies gilt sowohl für den direkten Geschäftsbetrieb als auch für die gesamte Wertschöpfungskette.
Darüber hinaus wird erwartet, dass alle Produkte bis 2030 technisch recycelbar sein werden. Dieses Ziel spiegelt die wachsende Nachfrage nach Kreislauflösungen wider und unterstützt den Übergang zu einer zirkulären Bioökonomie.
Die langfristigen Umweltziele reichen noch weiter. Bis 2050 soll ein positiver Einfluss auf die Biodiversität erzielt werden. Dies soll durch aktives Wald- und Plantagenmanagement erreicht werden. Naturschutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen werden dabei voraussichtlich eine Schlüsselrolle spielen.
Die Nachhaltigkeitsleistung der Imatra-Werke ist eng an diesen Zielen ausgerichtet. Jede Verbesserung trägt schrittweise dazu bei. Der Ansatz ist strukturiert und datenbasiert. Der Fortschritt wird kontinuierlich überwacht.
Die gesamte Branche steht unter zunehmendem Druck, ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die regulatorischen Rahmenbedingungen werden europaweit verschärft. Auch die Kunden fordern umweltfreundlichere Materialien. In diesem Kontext setzen die Ergebnisse von Imatra einen starken Maßstab.
Der industrielle Wandel beschleunigt sich. Investitionen in umweltfreundlichere Technologien steigen. Effizienz ist nicht länger optional, sondern unerlässlich für die Wettbewerbsfähigkeit.
Bei Imatra wurden bereits viele Systeme modernisiert. Andere werden derzeit aufgerüstet. Der Übergang ist im Gange. Erste Erfolge sind bereits sichtbar.
Das Unternehmen positioniert sich weiterhin als führender Anbieter erneuerbarer Materialien. Seine Strategie basiert auf forstbasierten Lösungen. Verpackungen, Biomaterialien und Holzbau bleiben Kernbereiche.
Eine langfristige Vision wurde klar formuliert. Bis 2050 will das Unternehmen vollständig erneuerbare Produkte anbieten. Diese Produkte sollen recycelbar sein und mehr CO₂ binden als sie ausstoßen.
Die Imatra-Werke liefern ein praktisches Beispiel für diese Vision. Ihre jüngsten Erfolge zeigen, dass industrielle Nachhaltigkeit skalierbar ist. Die Fortschritte sind stetig. Die Richtung ist klar.
Für die kommenden Jahre werden weitere Verbesserungen erwartet. Kontinuierliche Verbesserung bleibt das Leitprinzip.
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Stichworte: Holzbe- und -verarbeitung, holzverarbeitende Industrie
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