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Södra verstärkt die Naturschutzbemühungen für eine „nachhaltige Zukunft“

 Mittwoch, März 18, 2026

Södra_"Nachhaltige Zukunft"

In 2025, Sodra Södra hat seine Naturschutzbemühungen durch eine Kombination aus aktiver Bewirtschaftung in der Familienforstwirtschaft, freiwilligen Stilllegungen und gezielten Biodiversitätsinitiativen verstärkt. Diese Maßnahmen haben die ökologischen Werte des Waldes weiter gestärkt und dessen langfristige Gesundheit und Wert gefördert. Die Ergebnisse unterstreichen das starke Engagement der Södra-Mitglieder für den Erhalt der vielfältigen Werte des Waldes für zukünftige Generationen.

4,300 Fußballfelder Naturschutz

Im Laufe des Jahres führte Södra Naturschutzmaßnahmen auf 3,086 Hektar durch, womit das Ziel von 3,000 Hektar erreicht wurde. Die Zielgröße orientiert sich an den in den Wäldern der Mitgliedsorganisationen ermittelten Bedürfnissen und entspricht etwa 4,300 Fußballfeldern.

Die Maßnahmen werden in Wäldern mit hohem Naturschutzwert umgesetzt, wo regelmäßige Pflege unerlässlich ist, um den langfristigen Erhalt von Arten und Lebensräumen zu sichern. In den südschwedischen Wäldern sind viele Arten auf lichte, offene Laubwälder angewiesen. Durch die Entfernung von Fichten und anderer wuchernder Vegetation wird die Biodiversität gestärkt. Eine größere Vielfalt an Baum- und Straucharten wird gefördert, kleine Lichtungen werden wiederhergestellt und verschiedene Arten von Totholz geschaffen – allesamt wichtige Elemente für viele bedrohte Arten. Für den Waldbestand bedeutet dies, dass wichtige Lebensräume nicht zuwachsen, sondern sich weiterentwickeln und so den langfristigen Wert des Gebiets erhalten.

„Die in diesem Jahr abgeschlossenen Naturschutzmaßnahmen auf 3,086 Hektar zeigen, wie wirkungsvoll aktiver Naturschutz sein kann. Durch die Kombination verschiedener Maßnahmen – von der Öffnung laubreicher Flächen über die Förderung der Artenvielfalt bis hin zur Schaffung neuer Lebensräume – erzielen wir im Wald deutliche Erfolge. Diese Arbeit baut auf langjährigem Engagement auf und trägt weiterhin zum Erhalt des Naturschutzes und zur Weiterentwicklung des Waldbestandes bei“, so Jessica Nordin, Leiterin Nachhaltigkeit bei Södra.

Freiwillige Ausweisung von Schutzgebieten für die Biodiversität

Freiwillige Schutzgebiete sind weiterhin ein zentraler Bestandteil der Naturschutzbemühungen von Södra und bilden wesentliche Eckpfeiler für die reiche Biodiversität Schwedens. Diese Schutzgebiete umfassen Waldflächen, die von den Mitgliedern zum Schutz der Natur erhalten wurden und in denen keine Produktionsmaßnahmen stattfinden – lediglich eine Bewirtschaftung, die die Biodiversität erhält und fördert. Auf den forstzertifizierten Grundstücken der Mitglieder belaufen sich diese Flächen mittlerweile auf 159,000 Hektar mit einem Gesamtwert von 33 Milliarden SEK. Dass diese Flächen freiwillig geschützt werden, spiegelt die große Bereitschaft der Södra-Mitglieder wider, sowohl auf ihren eigenen Flächen als auch im Hinblick auf den Artenschutz im Allgemeinen Verantwortung für die ökologischen Werte zu übernehmen.

Dies stellt einen bedeutenden Beitrag zum Naturschutz dar, da er die Erhaltung älterer Waldgebiete, wertvoller Bäume, sensibler Lebensräume und anderer für Pflanzen und Tiere wichtiger Strukturen ermöglicht. Dadurch tragen sie auch dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Waldbestände langfristig zu sichern.

Vertiefte Arbeit mit Arten und Naturschutzwerten

Södra hat im Bereich Biodiversität weitere wichtige Schritte unternommen. Im Jahr 2025 wurden 340 Arten identifiziert, die besondere Berücksichtigung erfordern. Ihre Lebensraumansprüche wurden kartiert und bilden die Grundlage für präzisere Naturschutzmaßnahmen in der Forstwirtschaft. Der Verband hat zudem die Arbeit mit Biodiversitätszertifikaten innerhalb der Schwedischen Biokredit-Allianz fortgesetzt. Södra hat zur Entwicklung eines standardisierten Rahmens für die Überwachung und Bewertung von Naturschutzmaßnahmen beigetragen – eine Entwicklung, die neue Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Biodiversität eröffnen kann.

Zusammengenommen zeigen diese Initiativen, wie Södra seine Naturschutzarbeit intensiviert und weiterhin einen forstwirtschaftlichen Ansatz verfolgt, bei dem Produktion und ökologische Werte Hand in Hand gehen.

„Die freiwilligen Schutzgebiete und deren Bewirtschaftung zählen wohl zu den bedeutendsten Naturschutzmaßnahmen, die derzeit in Schweden ergriffen werden. Möglich macht dies das Engagement der Waldbesitzer. Sie bewirtschaften und entwickeln ihre Wälder so, dass sowohl die Naturschutzwerte gestärkt als auch ein langfristig nachhaltiger Waldbestand aufgebaut wird. Diese Arbeit bewirkt wirklich etwas – für den Wald, für die Artenvielfalt und für zukünftige Generationen“, sagt Jessica Nordin, Leiterin Nachhaltigkeit bei Södra.

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