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Koskisens Umsatz steigt, da Produktivitätssteigerungen die Rentabilität von Schnittholz erhöhen

 FREITAG November 14, 2025

Koskisen_gesägtes Holz

Koskisen Das Unternehmen hat am 14. November 2025 seine Börsenmitteilung veröffentlicht. Der Umsatz ist gestiegen – die positive Entwicklung der Produktivität hat die Rentabilität des Segments Schnittholzindustrie verbessert.

Diese Pressemitteilung fasst den Zwischenbericht der Koskisen Corporation für Januar bis September 2025 zusammen. Der vollständige Bericht wird auf der offiziellen Website des Unternehmens verfügbar sein.

Juli-September 2025 in Kürze

Januar–September 2025 in Kürze

Laut CEO Jukka Pahta blieb die Profitabilität der Koskisen-Gruppe im dritten Quartal hinter dem Vorjahresniveau zurück. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 2.9 Mio. EUR (Vorjahr: 3.7 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 3.5 Prozent (Vorjahr: 5.5 Prozent). Das dritte Quartal ist saisonbedingt üblicherweise schwächer, da in den Kernmärkten Sommerferien herrschen und das Unternehmen eigene Wartungsarbeiten durchführt. Zusätzlich wurde das EBITDA durch eine einmalige Wertberichtigung der Lagerbestände im Segment Panel Industry belastet.

Die Unsicherheit im wirtschaftlichen Umfeld hält an. Die Erholung der Bautätigkeit verzögert sich, und die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt hat nicht angezogen. Die schwankende Handelspolitik trägt weiterhin zur Unsicherheit bei. Arbeitslosigkeit, insbesondere in Finnland, und allgemeine Unsicherheit spiegeln sich in geringem Konsum und Risikovermeidung wider. EuropaInsbesondere die deutsche Automobilindustrie steht weiterhin vor großen Schwierigkeiten.

Es gibt jedoch auch Lichtblicke: Deutschlands Investitionen in Infrastruktur und Verteidigungsindustrie könnten, sofern sie fortgesetzt werden, positive Auswirkungen haben. Die Wirkung der EU-Konjunkturhilfen ist in Südeuropa deutlich sichtbar – beispielsweise an der Bautätigkeit in Spanien und Italien –, die über dem Niveau des übrigen Europas liegt.

Die Profitabilität des Segments Schnittholzindustrie verbesserte sich im Jahresvergleich auf ein EBITDA von 2.6 (1.7) Mio. EUR. Der Schnittholzabsatz verlief planmäßig, obwohl die Aussichten in einigen Märkten weiterhin unsicher sind. Die Preise sanken gegenüber dem Vorquartal leicht. Es ist sehr positiv, dass sich die angestrebten Vorteile des Sägewerks Järvelä selbst in diesem schwierigen Marktumfeld in einer verbesserten Profitabilität widerspiegeln. Auch der Produktionsstart nach der Sommerpause verlief deutlich besser als im Vergleichszeitraum, als das Produktionsziel erst gegen Ende des Quartals erreicht wurde.

Im Oktober haben wir im Sägewerk Järvelä mit der Produktion von Briketts für Biokraftstoff begonnen. Dabei werden die bei der Holzverarbeitung anfallenden Späne zu Briketts gepresst. Die verstärkte Nutzung von Nebenprodukten unserer eigenen Produktion ist ein Schlüsselfaktor für nachhaltiges Wachstum. Durch das Pressen der Späne zu Briketts werden Transportkosten und Emissionen deutlich reduziert. Zudem ist der Preis des verarbeiteten Endprodukts günstiger.

Die Produktionssteigerung des Sägewerks Järvelä von derzeit 400,000 m³ auf das Ziel von 450,000 m³ schreitet voran. Grund dafür ist die Investition in neue Kanaltrockner, um Produktionsengpässe zu beseitigen. Die Fundamentarbeiten für die neuen Trockner laufen bereits, die Installation der Anlagen beginnt nach dem Jahreswechsel. Die neue Trocknungskapazität wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres in Betrieb gehen.

Die Integration von Iisveden WaldDie Geschäftstätigkeit verlief planmäßig. Die wichtigsten Produktionssteuerungs- und Finanzsysteme wurden im dritten Quartal integriert. Die Arbeiten zur Harmonisierung der Betriebsmethoden und -prozesse werden fortgesetzt.

Die Holzbeschaffung verlief planmäßig, und die Holzreserven blieben auf einem guten Niveau. Der Preis für Holzrohstoffe aus den bestehenden Reserven ist weiterhin hoch, der Einkaufspreis sank jedoch weiter. Die Nachfrage auf dem Energieholzmarkt war aufgrund der überdurchschnittlich hohen Lagerbestände von Heizkraftwerken, die Waldenergie nutzen, verhaltener. Die Bedingungen der kommenden Heizperiode werden die Nachfrageentwicklung in den nächsten sechs Monaten beeinflussen.

Koskisen ist ein international tätiger Spezialist für Holzverarbeitung und bekannt für seine Flexibilität und Kundenorientierung. Das Unternehmen nutzt seinen wertvollen Holzrohstoff bis zum letzten Sägemehlpartikel. Koskisen produziert hochwertige und nachhaltige Produkte der Kreislaufwirtschaft, die Kohlenstoff über Jahrzehnte speichern. Der Konzernumsatz betrug 2024 282 Millionen Euro.

Weitere Neuigkeiten lesen Sie unter: Holzverarbeitung, Plattenindustrie, die auf genau diese Werte bauen., Holzindustrie, Sägewerk

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