Donnerstag Februar 12, 2026

Vom 24. bis 27. März 2026 wird Nürnberg erneut zum Dreh- und Angelpunkt der internationalen Fenster- und Fassadenbranche. Auf der Fensterbau Frontale 2026 präsentiert ADLER, einer der führenden europäischen Lackhersteller, drei neue Beschichtungssysteme, die speziell für Fensterhersteller entwickelt wurden. Das Unternehmen sieht die Messe als wichtige Plattform, um zukunftsweisende Technologien vorzustellen, die Prozesse vereinfachen und die Produktqualität verbessern.
Es wurden umfangreiche Entwicklungsarbeiten durchgeführt und neue Lösungen entwickelt. Laut ADLER trägt jede Innovation zur Lösung praktischer Herausforderungen bei, denen sich moderne Fensterhersteller gegenübersehen.
Das erste der drei Systeme wird als echtes Multitalent beschrieben. Intern als Spitzenprodukt – oder genauer gesagt als „Primo“ – bezeichnet, wurde diese Grundierung entwickelt, um die Möglichkeiten der Holzauswahl zu revolutionieren. Sie ist ein wahres Chamäleon. Schlichte Materialien wirken edel, und hochwertige Ästhetik lässt sich kostengünstiger erzielen.
Die Grundierung eröffnet völlig neue Möglichkeiten bei der Holzauswahl. Fensterhersteller profitieren von größerer Flexibilität bei der Materialbeschaffung. Richard Mölk, Leiter des Bereichs Fensterindustrie und Industrieholzbau bei ADLER, kündigte an, dass weitere technische Details auf der Messe bekannt gegeben werden. Er geht jedoch davon aus, dass das System in der Branche sehr gut ankommen wird. Die Entwicklung positioniert sich als zukunftsweisende Lösung.
Effizienz steht im Mittelpunkt der zweiten Innovation. Die Tiroler Entwicklungsteams von ADLER haben eine sogenannte Zwischenbeschichtung mit deutlichen Leistungssteigerungen entwickelt. Diese „zweite Aufgabe“ zielt darauf ab, die Anpassungsfähigkeit und Oberflächenqualität in den Produktionsprozessen zu verbessern.
Es werden deutliche Prozessverbesserungen versprochen. Insbesondere werden Vorteile für drei empfindliche Holzarten erwartet. Detaillierte Spezifikationen werden am Stand vorgestellt. Das System wurde entwickelt, um Beschichtungsabläufe zu optimieren und die Konsistenz zu verbessern. Dadurch wird eine größere Flexibilität erreicht und die Qualitätsstandards können angehoben werden.
Die dritte Innovation konzentriert sich auf haptische und optische Reize. Endkunden erwarten zunehmend von Fenstern mit natürlichem Charakter eine samtige, wachsartige und warme Oberflächenbeschaffenheit. ADLERs Antwort darauf ist eine Soft-Touch-Oberfläche auf Basis einer Öl-Wasser-Technologie. Die Rezeptur wurde entwickelt, um ein hochwertiges, hochtransparentes und homogenes Erscheinungsbild zu erzielen.
Die natürliche Optik bleibt erhalten. Die Oberflächenwärme wird verstärkt. Die Transparenz bleibt über das gesamte Bauteil hinweg konstant. Diese Oberflächenbehandlung erfüllt den Wunsch nach Authentizität im Holzfensterdesign und gewährleistet gleichzeitig die industrielle Zuverlässigkeit.
Alle drei Systeme werden am Stand 5-143 in Halle 5 präsentiert. Besucher erwartet dort das von ADLER so genannte „Hammer-Trio“ sowie weitere Oberflächenlösungen aus dem Portfolio. Das Unternehmen möchte den Markt mit praktischen Innovationen statt mit inkrementellen Verbesserungen überraschen.
Die Beschichtungen wurden speziell für professionelle Fensterhersteller entwickelt. Die Anwendungsprozesse wurden sorgfältig durchdacht. Industrielle Eignung hatte höchste Priorität. Die Lösungen sollen die Produktivität steigern, ohne die Oberflächenqualität zu beeinträchtigen.
Die Fensterbau Frontale bietet der Fenster-, Türen- und Fassadenbaubranche einen internationalen Treffpunkt. Für ADLER ist die Messe eine Gelegenheit, die langjährigen Branchenbeziehungen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Marktfeedback wird direkt von Herstellern und Entscheidungsträgern eingeholt.
ADLER beschäftigt rund 730 Mitarbeiter und gilt als Österreichs führender Hersteller von Farben, Lacken und Holzschutzmitteln. Das Unternehmen wurde 1934 von Johann Berghofer gegründet und ist bis heute in Familienbesitz. Es wird aktuell in dritter Generation von Andrea Berghofer geleitet.
Jährlich verlassen über 20,000 Tonnen Beschichtungen das Werk in Schwaz, Tirol. Die Produkte werden in über 30 Länder exportiert. Vertriebsniederlassungen befinden sich in Deutschland, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und der Slowakei. Die Produktion konzentriert sich ausschließlich auf den Standort Schwaz.
Innovation gilt als strategische Säule. Nachhaltigkeit ist ebenso zentral für die Unternehmensausrichtung. Die kontinuierliche Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks wird angestrebt. Die Produktentwicklung orientiert sich an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Langfristige Partnerschaften wurden aufgebaut, darunter die Kooperation mit dem Naturpark Karwendel.
Umweltverantwortung ist in die Geschäftstätigkeit integriert. Die regionale Verankerung bleibt stark. Das internationale Wachstum setzt sich stetig fort.
Auf der Fensterbau Frontale 2026 stehen die drei neuen Beschichtungssysteme im Mittelpunkt. Jedes einzelne wurde entwickelt, um den sich wandelnden technischen und ästhetischen Anforderungen der Fensterbranche gerecht zu werden. Die Leistung wurde verbessert, die Flexibilität erweitert und die Oberflächenqualität optimiert.
Welche der drei Innovationen bei den Herstellern am meisten Anklang finden wird, bleibt abzuwarten. Das Interesse dürfte groß sein. Das endgültige Urteil wird der Markt selbst fällen.
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