Freitag, Oktober 18, 2019

Der aktuelle Trend zum raumsparenden Wohnen und Arbeiten geht aus unterschiedlichen Gründen zu sehr interessanten und durchdachten Lösungen für ein modernes Leben auf eng begrenzten Flächen, die alters- und funktionsgerecht konzipiert sind. Anders als in Asien steht dieser globale Trend in Europa noch ganz am Anfang, aber wichtige Messen wie die ZOW liefern bereits wichtige Impulse für neue Entwicklungen. Der Messeveranstalter Koelnmesse hat Trendscout Katrin de Louw und ihr Trendfilter-Team deshalb für die kommende Veranstaltung wieder nach Bad Salzuflen geholt, um dort gemeinsam mit innovativen Ausstellern unterschiedliche Konzepte für die intelligente Organisation unseres Wohn- und Arbeitslebens von morgen und übermorgen zu entwickeln.
In einem eigenen Veranstaltungsbereich finden Jung und Alt, Berufstätige und Rentner im Projekt zusammen. Ihre Interessen decken sich und die eigenständige Nutzung der einzelnen Bereiche verschafft den gedachten Bewohnern den nötigen Freiraum. Der 30-jährige Pendler Lennart und die Witwe Elisabeth, Rentnerin und Wohnungseigentümerin, haben auf kleinem Raum jeweils ein bezahlbares Zuhause gefunden, pflegen soziale Kontakte und genießen die Vorteile des Lebens in urbaner Lage. Lennart und Elisabeth teilen sich mit den anderen Bewohnern „Gemeinschaftsräume“ im Innen- und Außenbereich zum Entspannen, Arbeiten, Kochen und Essen.
Die 15 qm große Mietwohnung von Lennart zeichnet sich durch Einbaumöbel aus, die den vorhandenen Platz optimal ausnutzen sollen. Polstermöbel und Schränke fügen sich ebenso in den Raum ein wie Küche und Arbeitsbereich. Unterschiedliche Lichtkompositionen verändern den Raum je nach Bedarf und Stimmung. Die EDV wurde mit Fokus auf Multifunktionalität in die kleine Wohnung integriert, denn Lennart pendelt zwischen seinem Zuhause einerseits und seinem Bürojob in der Stadt andererseits. In Sachen Immobilienbesitz möchte er sich nicht festlegen – Mobilität ist ihm ebenso wichtig wie Nachhaltigkeit.
Elisabeths Haus auf dem Land wurde ihr nach dem Tod ihres Mannes einfach zu groß. Sie fühlte sich zunehmend einsam, denn ihre Kinder waren längst ausgezogen. Nun hat sich die 74-Jährige entschieden, eine 18 qm große Stadtwohnung neben Lennart zu kaufen. Altersgerechtes, barrierefreies Wohnen hat für sie in ihrem neuen Zuhause oberste Priorität und sie genießt alle Annehmlichkeiten. Mit der Unterstützung von Assistenzsystemen im Hintergrund kann sie auch im Bereich „Mitmachen“ und „Mitkochen“ endlich neue Freunde finden.
Stichworte: Koelnmesse, winzige Räume, Holzbearbeitungsmesse, Trends in der Holzbearbeitung, ZOW 2020
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