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„Abocorn“ – die nachhaltige Lösung der Forstwissenschaften

 Mittwoch, August 21, 2019

Auf der LIGNA 2019 präsentierte die Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen mit „Abocorn“ eine biologische und nachhaltige Alternative zu Werkstoffen auf Polystyrolbasis, die kurz vor der Marktreife steht.

 

Mit seinem bahnbrechenden Popcorn hat Dr. Alireza Kharazipour, Professor für Technische Mykologie am Büsgen-Institut der Universität Göttingen, bereits für viel mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Angefangen hat alles 2008 bei einem Kinobesuch. Als Kharazipour das Popcorn zwischen den Fingern hielt, fielen ihm gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem beliebten Kino-Leckerli und Styropor auf! „Es fühlte sich an wie Styropor und war genauso leicht“, erinnert er sich. Diese Erfahrung brachte ihn auf eine Idee, die ihm nicht mehr aus dem Kopf ging, und seitdem haben er und sein Forscherteam viel erreicht. Auf der diesjährigen LIGNA präsentierte die Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen ihre neuesten Entwicklungen.

 

Besonders hervorzuheben ist die kurz vor der Markteinführung stehende Substanz „Abocorn“ aus dem Hause der Fakultät. Dabei handelt es sich um Verbundwerkstoffe aus Popcorngranulat, die Polystyrol-Werkstoffe, darunter auch die beliebte Form von expandiertem Schaum, vollständig ersetzen sollen. Das Popcorngranulat bietet eine biobasierte, umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu den derzeit in der Industrie verwendeten Polystyrol-basierten Produkten, beispielsweise in Verpackungen für elektronische Geräte, Schalldämmplatten, Türblättern und sogar Sitzerhöhungen.

 

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