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Henkel stiftet Start-up-Unternehmen Fero Labs

 Donnerstag Februar 6, 2020

Henkel beteiligt sich an der jüngsten Finanzierungsrunde von Fero Labs, einem US-Start-up, das industrielle Prozesse durch erklärbares maschinelles Lernen optimieren will. Die Investition wird von der HenkelX Ventures-Einheit des Unternehmens gemeinsam mit DIVC, einem in München ansässigen B2B-Technologieinvestor, geleitet. Henkel wird Fero Labs dabei unterstützen, seinen bestehenden Kundenstamm auszubauen und gleichzeitig das Potenzial von Industrie 4.0-Anwendungen in den eigenen Produktionsstandorten sowie in der gemeinsamen Geschäftsentwicklung mit Kunden und Lieferanten weiter auszuschöpfen.

 

„Die Software von Fero Labs bietet eine großartige Möglichkeit, Produktionsprozesse auf verschiedenen Ebenen weiter zu analysieren und zu optimieren und hat ihr Potenzial bereits unter Beweis gestellt: Erklärbares maschinelles Lernen kann zu einer besseren Planung, Beschaffung und Produktion beitragen. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit dem Team von Fero Labs, um gemeinsam die weitere digitale Transformation industrieller Fertigungsprozesse voranzutreiben – innerhalb und außerhalb von Henkel“, sagte Dr. Rahmyn Kress, Global Head von HenkelX Ventures. Indem Henkel den Fortschritt in der Industrie 4.0 an seinen Produktionsstandorten weltweit vorantreibt, möchte das Unternehmen Prozesse optimieren, um die Produktionsanlagen besser auszulasten, den Service für Kunden zu verbessern und Henkels Nachhaltigkeits-Fußabdruck durch die Reduzierung von Energie und Abfall zu unterstützen.

Innovative Software für maschinelles Lernen

Fero Labs mit Hauptsitz in New York und einem zweiten Büro in Düsseldorf hat die spezielle Software-Suite „Fero“ entwickelt, die erklärbares maschinelles Lernen ermöglicht, um Produktionsprozesse zu verbessern, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig die allgemeine Fertigungsqualität zu verbessern. Henkel hat „Fero“ in Pilotprojekten an ausgewählten Produktionsstandorten eingeführt und plant, es weiter auszurollen.

 

„Mit ihrer Dashboard-Lösung vereinfacht die Software die Planung, Prognose und Wartung für Anlageningenieure und fördert gleichzeitig die Zusammenarbeit und Effizienz auf einzigartige Weise“, sagt Dr. Rawina Varandani, Leiterin der maschinellen Geschirrspülproduktion von Henkel in Düsseldorf, die mit ihrem Team die ersten Versuche erfolgreich durchgeführt hat. Der Hauptvorteil liegt in der Analyse aller Faktoren, die in ihrer Kombination zu potenziellen Qualitätsproblemen führen, die dann über die Visualisierungsfunktion des Tools in Szenarien vorhergesagt und gelöst werden können.

 

„Wir leben in einer vernetzten Welt und Maschinen arbeiten in zunehmend vernetzten Prozessen. Bei Fero Labs besteht unsere Kernaufgabe darin, Gewinne für unsere Industriepartner zu erwirtschaften, indem wir sie mit unserer erklärbaren Software für maschinelles Lernen unterstützen“, sagt Berk Birand, CEO von Fero Labs. „Indem wir die Daten unserer Kunden mit den neuesten Fortschritten im Bereich der Datenwissenschaft kombinieren, unterstützen wir Unternehmen wie Henkel dabei, in diese nächste Stufe der industriellen Produktivität zu gelangen“, fügte Berk hinzu.

 

„Basierend auf den neuesten Entwicklungen im Bereich des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz hat Fero Labs eine einzigartig leistungsstarke Software-Suite entwickelt“, sagt Klaus Kleinfeld, Investor, Vorstandsmitglied und Berater bei Fero Labs. „Sie ermöglicht die Optimierung der komplexesten industriellen Prozesse, um Leistung und Gewinn deutlich zu verbessern. Die Lösung von Fero Labs hat für ihre Kunden in verschiedenen Branchen beeindruckende Ergebnisse gezeigt. Ich bin überzeugt, dass Fero Labs ein großes Potenzial für seine Investoren hat“, so Klaus abschließend.

 

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