Dienstag, Februar 10, 2026

Ein schwerer Sturm fegte im Oktober über Otago und Southland und richtete erhebliche Schäden an den Plantagenwäldern an. Die Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 150 km/h und hinterließen vereinzelt Zerstörungen entlang der Küstengebiete. Laut dem neuseeländischen Forstdienst waren zwischen 1,500 und 2,000 Hektar Wald in der Region betroffen.
City Forests, das ein 25,000 Hektar großes Waldgebiet in Otago und Southland verwaltet, meldete den Verlust von rund 500 Hektar, hauptsächlich in den Küstenwäldern von Süd-Otago. Auch Wenita Forest Products bestätigte Schäden in Höhe von etwa 250 Hektar, die sich ebenfalls auf denselben Küstenstreifen konzentrieren.
Trotz des Ausmaßes des Sturms erklärte Grant Dodson, Geschäftsführer von City Forests, dass die Region von den extremen Wetterereignissen, die andernorts in Neuseeland auftraten, verschont geblieben sei. Er merkte an, dass gelegentliche Baumverluste normal seien, das Muster diesmal jedoch ungewöhnlich gewesen sei.
„Die verheerendste Phase dauerte weniger als eine Stunde“, sagte Dodson. „Die Schäden traten in Erosionsrinnen und auf Bergrücken in einem sehr unregelmäßigen Muster auf.“
Viele der betroffenen Bäume waren ohnehin für die Fällung innerhalb der nächsten fünf Jahre vorgesehen. Dadurch konnten sich die Teams schnell auf die Bergung des umgestürzten Holzes konzentrieren. Der Betrieb soll innerhalb eines Jahres wieder normal laufen. Dodson fügte hinzu, dass die vollmechanisierten Holzfällteams die Sicherheit bei den Bergungsarbeiten verbessert hätten.
„Landwirte und Grundstücksbesitzer müssen beim Umgang mit umgestürzten Bäumen Vorsicht walten lassen“, warnte er. „Unter Spannung stehende Bäume können beim Fällen enorme Energiemengen freisetzen und dadurch ernsthafte Gefahren darstellen.“
David Cormack, Geschäftsführer von Wenita Forest Products, beschrieb die Schäden als größtenteils auf zwei Gebiete südlich von Dunedin, Berwick und der Küste von Otago beschränkt. „Die Auswirkungen waren uneinheitlich, mit stark beschädigten Bereichen neben Gebieten, die kaum betroffen waren“, erklärte er.
Cormack erklärte, die Rettung der am Stamm abgebrochenen Radiata-Kiefern habe derzeit oberste Priorität. Die Qualität dieser Bäume nehme nach dem Umfallen rapide ab. Bäume, die stehen bleiben, könnten länger überleben, wodurch den Einsatzkräften mehr Zeit für eine effiziente Bergung bliebe.
Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich mehrere Monate andauern. Wenita plant, unbeschädigte Bäume in der Nähe der vom Sturm beschädigten Flächen zu fällen, um die Einheitlichkeit der betroffenen Bestände wiederherzustellen. Insgesamt werden infolge des Sturms rund 500 Hektar abgeholzt.
Der Sturm verdeutlicht die Anfälligkeit von Küstenplantagenwäldern gegenüber extremen Wetterereignissen. Sowohl City Forests als auch Wenita konzentrieren sich darauf, die langfristigen Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig die Betriebssicherheit und die Holzqualität zu gewährleisten.
Mechanisierte Holzernte und moderne Bergungstechniken waren entscheidend, um potenzielle Verluste zu begrenzen. „Die Technologie und die qualifizierten Teams ermöglichen eine schnellere Bergung und sicherere Arbeitsabläufe“, erklärte Dodson.
Die Forstwirtschaft in Otago-Southland beobachtet wetterbedingte Risiken genau, da Plantagenwälder eine wichtige Ressource für die Holzproduktion darstellen. Die Bergung von Windbruchholz gewährleistet, dass trotz Naturkatastrophen weiterhin qualitativ hochwertiges Holz auf den Markt gelangt.
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass Stürme dieser Art aufgrund veränderter Wettermuster häufiger auftreten könnten. Die Vorbereitung von Anwesen mit moderner Infrastruktur und entsprechenden Notfallplänen wird entscheidend sein, um wirtschaftliche Verluste zu minimieren.
Sowohl City Forests als auch Wenita betonen die Wichtigkeit koordinierter Maßnahmen mit den regionalen Forstbehörden. Rechtzeitige Bestandsaufnahmen und Holzeinschlagsstrategien sind unerlässlich, um Holz zu gewinnen und gleichzeitig die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.
Beide Unternehmen planen zudem eine langfristige Bestandespflege, um verlorene Bäume zu ersetzen und die Einheitlichkeit der Plantagen zu erhalten. Diese Maßnahmen sollen die kontinuierliche Holzversorgung und eine nachhaltige Forstwirtschaft in der Region sicherstellen.
Der Oktobersturm verursachte in den Wäldern von Otago und Southland flächendeckende, wenn auch lokal begrenzte Schäden. Die Wiederherstellungsarbeiten sind im Gange, wobei der Schwerpunkt auf Sicherheit, effizienter Bergung und der langfristigen Widerstandsfähigkeit der Wälder liegt. Es wird erwartet, dass sich die Maßnahmen innerhalb eines Jahres stabilisieren und die gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung der Vorbereitung auf zukünftige Wetterereignisse beitragen werden.
Nachrichten- und Bildquelle
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